Schwangerschaftsanzeichen - diese Hinweise sind verräterisch!

Wann merkt man dass man schwanger ist? Diese Frage treibt tausende Frauen auf der ganzen Welt herum, die gerade versuchen, sich und ihrem Partner den Kinderwunsch zu erfüllen. Sie haben es einen knappen Monat über versucht, jetzt soll bald die nächste Regelblutung einsetzen und sie würden am liebsten jeden Tag einen neuen Schwangerschaftstest machen.

Außer dem offensichtlichen Ausbleiben der Menstruation gibt es noch einige andere Hinweise darauf, dass es geklappt hat. Sie fallen zwar bei allen Frauen etwas anders auf und treten bei jeder werdenden Mama in anderen Kombinationen auf, doch wer eines oder mehrere dieser Schwangerschaftsanzeichen an sich bemerkt, sollte den nächsten Teststreifen lieber gleich als nachher auspacken.


Anzeichen #1: Spannende Brüste


Es zieht und spannt an den Brüsten, vielleicht wirken die Brustwarzen dunkelrot bis lila und sie sind empfindlich gegen jede Berührung, geschweige denn Druck. Der eng sitzende BH fühlt sich an wie eine Qual und die Brüste wirken allgemein etwas vergrößert. Vielleicht ist das nicht nur der Frau selbst aufgefallen, sondern auch ihrem Partner.
Das kann zusammen mit anderen Hinweisen ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Die weibliche Brust ist sehr empfänglich für alle Veränderungen des Hormonhaushalts und reagiert natürlich insbesondere auf diejenigen Hormone, die mit dem Kinderkriegen in Verbindung stehen. Zwar müssen sie noch für einige Monate nicht bereit für ihren Einsatz sein, aber etwas Übung kann ja nicht schaden.


Anzeichen #2: Morgenübelkeit

Junge deprimierte schwangere Frau hofft auf Schwangerschaftsanzeichen
Nicht jede Frau erlebt überhaupt die bekannte Morgenübelkeit. Dennoch gehört es zu den bekanntesten Schwangerschaft Symptomen, denn wer sie hat, genießt sie nicht gerade. Bei den betroffenen Frauen kann sie schon recht bald nach der Befruchtung einsetzen, denn schon jetzt schießt der Hormonhaushalt der Frau kreuz und quer. Darauf muss sich der Körper erst einmal einstellen und reagiert deswegen in den ersten Wochen mit Übelkeit. Sie tritt - wie der Name schon sagt - meistens morgens auf und kann dann sogar mit Erbrechen einhergehen. Im Laufe des Tages wird sie meistens besser und verschwindet innerhalb der ersten drei Monate. Bis dahin gibt es viele gute und teilweise auch pflanzliche Wirkstoffe, die der werdenden Mama helfen, mit der morgendlichen Übelkeit zurechtzukommen.


Anzeichen #3: Nichts passt mehr


Dass Frauen bei vollem Kleiderschrank nichts zum Anziehen finden, ist ein allgemein bekanntes Problem. Jetzt aber liegt es nicht an fehlender Auswahl, sondern alles scheint über Nacht zu eng geworden zu sein. Nichts passt mehr, wie es sollte, überall spannt und drückt es. Kann es denn wirklich schon sein, dass man den Babybauch sieht?
Nein, dafür ist es noch viel zu früh. Der tatsächliche Grund für das Spannen und Drücken sind Wassereinlagerungen. Sie treten vor allem dort auf, wo der weibliche Körper ohnehin seine Fettreserven hat. Die Hosen passen also jetzt besonders schlecht und in manchem engen Top sieht die Oberweite einfach unmöglich aus. Tipp: in den ersten Wochen tun es weitere Kleidung, Röcke und Kleider doch bestimmt auch.


Anzeichen #4: Heißhunger

Meadchen isst Kekks in Ihrem Bett
Die Zeit für saure Gurken kommt erst noch. Allerdings merken viele frisch schwanger gewordene Frauen schon sehr früh, dass sich ihr Essverhalten ändert. Das sieht bei jeder Frau anders aus, doch eines haben sie alle gemeinsam. Sie essen mehr. Manche Frauen werden von ihren bisherigen Mahlzeiten einfach nicht satt und haben plötzlich mitten in der Nacht noch großen Hunger. Andere entwickeln Gelüste, sei es nach Schokolade, Keksen, Obst oder etwas ganz anderem.

In dieser frühen Phase sind es aber oft noch keine seltsamen Lebensmittel oder eklig anmutende Kombinationen. Das kommt erst im weiteren Verlauf der Schwangerschaft, obwohl Ausnahmen die Regel bestätigen. Es ist übrigens nicht schlimm, diesem Appetit in Maßen nachzugehen. Sehr wahrscheinlich signalisiert der Körper, dass er einen Bestandteil eines bestimmten Lebensmittels gerade dringend gebrauchen kann - für die Gesundheit der Mutter und für die Entwicklung des Babys.


Anzeichen #5: Bleischwere Müdigkeit


Viele Frauen erleben jetzt eine bleischwere Art von Müdigkeit. Sie kommen morgens nur schwer aus dem Bett und schaffen kaum noch ihre alltäglichen Aufgaben. Wenn sie endlich mit dem Tagesablauf fertig sind, fallen sie ins Bett und sind ganz schnell eingeschlafen. Müdigkeit ist ein sehr häufiges Schwangerschaftsanzeichen und kann in jeder Phase der Schwangerschaft auftreten. Manche werdenden Mamas erleben sie erst im letzten Trimester, während es ihnen vorher noch wunderbar ging.

Bei anderen tritt es aber sehr bald nach der Befruchtung auf und kann sich genauso schnell wieder bessern - oder aber die Müdigkeit begleitet sie noch für eine ganze Weile. Sie signalisiert, dass der Körper der Frau gerade eine kräftezehrende Meisterleistung vollbringt und dass er jetzt alle Ruhe braucht, die er kriegen kann.


Anzeichen #6: Veränderter Scheidenausfluss


Bei den meisten Schwangeren verändert sich im Laufe ihrer Schwangerschaft Farbe, Konsistenz und manchmal auch Geruch des Scheidenausflusses. Er wird zunächst mehr und ist in der Farbe weißlich und eher flüssig.
Vor allem zu Beginn der Schwangerschaft fällt das auf, später gewöhnen sich die meisten Frauen daran und er kann auch wieder weniger werden oder fast gar nicht mehr auftreten. Dieser Ausfluss schützt in den empfindlichen ersten Wochen der Schwangerschaft die Genitalregion, denn er spült Krankheitserreger aus. Dadurch kann Mutter und Kind während der Schwangerschaft weniger passieren.


Anzeichen #7: Häufiger Harndrang


"Ja, warum renne ich denn mehrmals am Tag auf die Toilette, nur weil ich ein Glas Wasser getrunken habe? Das ging doch sonst immer? Und warum kommt der Harndrang so plötzlich aus dem Nichts? Stimmt da etwa mit der Blase etwas nicht...?" Nein, es liegt nicht an der Blase. Häufiger Harndrang ist bei früher Schwangerschaft vollkommen normal. Er nimmt oft nicht nur in der Häufigkeit zu, sondern er kommt auch unangenehm plötzlich.

Während es früher wirklich noch ging, ein Glas Wasser in kurzer Zeit zu trinken, sieht es jetzt so aus, dass danach dringend eine Toilette benötigt wird. Der Harndrang bleibt oft über die ganze Schwangerschaft so, denn irgendwann sind es nicht mehr nur die Hormone, die sich auf ihn auswirken, sondern auch das immer größer werdende Baby, das von oben auf die Blase drückt.


Anzeichen #8: Leichte Schmierblutungen


Leichte und schnell wieder vorüberziehende Schmierblutungen sind typische Schwangerschaftsanzeichen. Sie werden als Nidationsblutungen bezeichnet. Frauen mit sehr leichten Regelblutungen verwechseln diese schnell einmal mit einer Regelblutung, doch das sind sie gar nicht.
Für das ungeborene Kind besteht übrigens keine Gefahr. Nidationsblutungen sind vollkommen normal und gefährden weder Mutter noch Kind. Bis sie vorbei sind, reicht eine Slipeinlage, denn die Blutbeimengung im Ausfluss ist nur sehr gering.


Anzeichen #9: Das weibliche Bauchgefühl


Viele Frauen ahnen intuitiv, dass sich in ihrem Bauch etwas verändert hat. Noch spüren sie keine Tritte vom Baby und können gar nicht wissen, dass da noch jemand außer ihnen ist. Aber sie spüren es. Vielleicht haben sie verräterische Anzeichen am eigenen Körper beobachtet, von denen sie schon gelesen haben, und kommen deswegen auf den Gedanken.

Oder sie wissen, dass sie während der fruchtbaren Tage Sex hatten und dass eine Schwangerschaft gar nicht so abwegig wäre. Bei vielen Frauen ist es auch einfach nur ein Körpergefühl, das sie gar nicht beschreiben können und das sie sofort daran denken lässt, dass sie bald Mutter werden könnten. Frauen kennen den eigenen Körper nun einmal am besten und bemerken jede Veränderung.

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